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1908, TV Jahn Kutenhausen | 1925, Damenriege u.Schülergruppe wird eingerichtet
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1919, Umbenennung FTB Kutenhs. in Arbeiterturnbund
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Arbeiterturnbund ATB Die Mitglieder des FTB kamen aus Todtenhausen und Kutenhausen.Ihr Motto: frisch, frei, stark. Der Ruf „Frei Heil“ war auf dem Gürtel eingewirkt. Neben dem Turnen befasste man sich aber auch theoretisch mit der Gesundheit und machte durch Umzüge auf sich aufmerksam. Nach dem ersten Weltkrieg wurde die Vereinsarbeit wieder verstärkt aufgenommen und, da der demokratische Staat ihnen eine freie Entfaltung sicherte. So wurde der FTB am 01.06.1919 in Arbeiterturnerbund umbenannt, der im ganzen Reichsgebiet verbreitet war und seinen Bundesvorstand in Leipzig hatte. Es liegt ein Mitgliedsbuch von Fritz Harke vor, der schon 1907 mit dabei war. Nach §2 des Statuts ist der Zweck des Vereins: Förderung, Pflege des Turners auf volkstümlicher Grundlage als Mittel zur körperlichen und geistigen Ausbildung seiner Mitglieder, zur Gesundheitspflege und erzieherische Einwirkung auf dieselbe. Mitglieder mussten bei Eintritt 18 Jahre alt und in Besitz der bürgerlichen Ehrenrechte sein. Zum Programm gehörte neben dem reinen Turnbetrieb auch das Singen sowie die Darstellung in der Öffentlichkeit. An Kreis- und Bezirksturntagen nahm man rege teil. Das erste Deutsche Arbeiter Turn- und Sportfest fand vom 22. bis 25.07.1922 statt, an der auch eine Teilnahme erfolgte. Die Turnleitung und Turnordnung war im Statut eingehend geregelt und wurde nach mündlichen Berichten auch sehr genau eingehalten. Wann der Übungsbetrieb von Gieseking nach Vehlewald verlegt wurde, ist nicht bekannt. Als 1926 die Damenriege und Kindergruppe eingerichtet wurde, war der Umzug schon vollzogen. Ballspiele und Leichtathletik fanden dagegen auf einer Wiese im Diek, dem späteren Teichstadion statt. Die Kindergruppe leitet damals Heinrich Reimler, Sohn von Christian Reimler, der auch 1930 die leitung des Gesamtturnvereins übernahm.
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