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Nordic-Walking
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Nähere Informationen unter Telefon Rudolf Wrede: 0571 / 942 40 70. Achtung! Ab Mittwoch, dem 28.10.2009 Training wieder ab 16.00 Uhr
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Trainingszeiten
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Tag
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Uhrzeit
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Ort
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mittwochs
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ab 28.10.2009 16.00 Uhr
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Grundschule Kutenhausen, Sportplatz
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Koordination und Ausdauer mit Stöcken
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MT trainiert mit: Nordic Walking gar nicht so einfach wie es aussieht / Gegenläufige Bewegung sehr wichtig
Minden (kap). "Nordic Walking ist doch ein langweiliger Sport, das ist wie spazieren gehen." So lautet eine verbreitete Meinung über den Sport mit Stöcken. Die Nordic Walking-Gruppe der Spielvereinigung Kutenhausen-Todtenhausen (SVKT) beweist jedoch jede Woche aufs Neue, dass diese Sportart interessant und schweißtreibend sein kann. Dies erfuhren auch zwei MT-Mitarbeiterinnen am eigenen Leib.
Von Katharina Pavlustyk
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Bevor das Training losgeht, stehen zunächst Aufwärmübungen auf dem Programm. Dabei bereiten die Nordic Walker ihre Muskulatur auf den bevorstehenden Lauf mit Stöcken vor. "Beim Aufwärmen übt man auch die Koordination", erklärt Angelika Gerdes, Leiterin der Sparte Nordic Walking bei der SVKT. Das übt die Gruppe, indem beispielsweise mit den Trainingsstöcken gegenläufig auf einem Bein geschwungen wird.
Dabei machen MT-Mitarbeiterinnen Nathalie Brandt und Ann-Kristin Schöne bereits eine gute Figur. Mit den geübten Nordic Walkern können sie aber nicht mithalten, denn für beide ist es die erste Sporterfahrung dieser Art.
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Auf einige Dinge gilt es zu achten
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Die Stöcke sollten fest am Handgelenk befestigt sein, außerdem sollte der Nordic Walker darauf achten, die Arme gerade zu halten. Mit den Stöcken drückt man sich ab und öffnet die Hand, um möglichst weit nach hinten zu kommen. Mit dem linken Fuß und dem rechten Arm vorne geht es dann in dieser gegenläufigen Bewegung weiter.
Während die Nordic Walking-Gruppe bereits aus unserem Blickfeld verschwunden ist, setzt sich nun auch das Grüppchen um Angelika Gerdes, Rudolf Wrede, stellvertretender Vorsitzender der SVKT, und meinen Kolleginnen in Bewegung.
Vom Sportplatz Kutenhausen gehen die Vier zunächst in langsamem, dann in immer schnellerem Tempo auf dem Asphalt der Straße "Zum Diek" und danach auf dem weicheren Boden des Fahrradwegs Richtung Stemmer.
"Im Waldboden kann man die Gummi-Abdeckungen der Stöcke abnehmen, um nicht wegzurutschen und sich besser abstützen zu können", sagt Angelika Gerdes, welche die Anleitung der Neulinge in der Gruppe übernimmt.
Die erste Unterrichtseinheit der beiden Walking-Anfängerinnen dauert nicht lange, denn bereits nach knapp 15 Minuten stehen sie wieder am Sportplatz. In dieser kurzen Zeit gab es für sie viele nützliche Tipps und Ratschläge zum richtigen Nordic Walking und der angemessenen Ausstattung.
So gibt es für die Höhe der Stöcke ein ungefähres Maß: Körpergröße multipliziert mit 0,65. Es geht aber auch ohne Taschenrechner: "Die Stöcke sollten ungefähr in Bauchnabelhöhe enden", erläutert die begeisterte Sportlerin. Die Kleidung sollte leicht, luftig und nicht zu warm sein.
Nach dem Training erfahren Nathalie Brandt und Ann-Kristin Schöne zudem, dass Dehnübungen hinterher ebenso wichtig sind, wie das Aufwärmen vorher. "Die Muskulatur spannt sich beim Sport an. Deshalb dehnt man sich zum Schluss, damit sich die Muskeln nicht verkürzen", sagt Angelika Gerdes.
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Dehnübungen auch zum Abschluss
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Dies hat das eingespielte Team der Kutenhausener Sportler, das sich jeden Mittwoch um 18 Uhr am Sportplatz trifft, bereits verinnerlicht. Jedoch müssen wir auf die Gruppe warten, denn diese geht mit den Stöcken sechs Kilometer und braucht dafür eine knappe Stunde.
Bei der Geschwindigkeit gibt es in der Gruppe keine festen Regeln, jeder geht sein eigenes Tempo. Während das erste Paar nach einer Stunde für die Dehnübungen bereit ist, trudelt der Rest der Nordic Walker gute fünf Minuten später ein.
Copyright © Mindener Tageblatt 2007 Dokument erstellt am 25.10.2007 um 21:25:28 Uhr Erscheinungsdatum 26.10.2007 | Ausgabe: MT
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